Der Dom zu Kalmar

Kirchen gehören in europäischen Städten fast immer zu den Sehenswürdigkeiten. Das gilt auch für den Dom zu Kalmar, der im 17. Jahrhundert gebaut worden ist. In der Hochzeit des Barock ist ein imposantes Gebäude entstanden, das heute viele Besucher anzieht.

Der Anlass für den Bau des Doms war die Verlegung der Stadt Kalmar. Um besser gegen Angriffe geschützt zu sein, siedelten die Bewohner auf die Insel Kvarnholmen um. Selbstverständlich musste auch einen neue Kirche im Zentrum gebaut werden. Der Baubeginn war 1660. Die Einweihung fand im Jahr 1703 statt.

Der Dom zu Kalmar wurde nach Plänen von Nicodemus Tessin dem Älteren gebaut. Der Architekt erlebte die Einweihung aber nicht mehr, da er schon in der Mitte der Bauzeit starb. Wie im Barock üblich, ist die Kirche ein Zentralbau mit einem Kreuz als Grundriss. Die auffälligste Abweichung zum damaligen Baustil ist die fehlende Kuppel.

Die prächtige Fassade begeistert den Besucher schon vor dem Betreten der Kirche. Aber auch im Inneren gibt es viel zu sehen. Der Altar und die Kanzel sind mit viel Liebe zum Detail erstellt worden. Sie fügen sich in die komplexe Innenarchitektur ein, die das barocke Instrumentarium in Vollendung präsentiert.

Ein achtsamer Besucher wird viele interessante Ausstattungsgegenstände finden. Die Kronleuchter, das Taufbecken und viele andere Dinge laden zu einer ausgiebigen Betrachtung ein. Der Dom hat mehrere Orgeln, die im späten 19. Jahrhundert installiert worden sind. Die Glocken hingegen sind viel älter. Sie stammen aus der alten Großkirche zu Kalmar. Sie sind somit die ältesten Bauteile des gesamten Gebäudes und wirklich sehr sehenswert in Ihrem Schweden Urlaub.

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