Foteviken – Wikinger hautnah

Ein absoluter Geheimtipp für einen Schwedenausflug ist das in Südschweden liegende Wikingerdorf Foteviken. Es wurde einem Wikingerdorf aus der Vergangenheit nachempfunden. Sogar einige echte Wikinger kann man dort antreffen.

Als Zentrum für Meeresarchäologie gegründet, hat sich das Museum zu einem absoluten Highlight entwickelt. Wenn das Freilichtmuseum im Sommer geöffnet hat, fühlt man sich wie viele Jahre in die Vergangenheit zurück gesetzt. Ein Marktplatz, Schmieden und viele Wikingerhäuser verzaubern den Besucher ab der ersten Minute. Wirklich authentisch wird es, wenn man in traditioneller Wikingerkleidung herumläuft. Selbst für Kulturmuffel ist es so interessant die Geschichte noch einmal zu erleben.

Einige Personen leben sogar das ganze Jahr über im Dorf. Doch Touristen haben lediglich in den Sommermonaten die Möglichkeit an den Aktivitäten und Veranstaltungen teilzunehmen. Zu den Aktivitäten gehört zum Beispiel das Essen von Wikingergerichten oder das Erlernen der Schmiedekunst. Etwas anspruchsvoller, aber dennoch interessant, ist das Angebot, dass man sich am Schiffsbau versuchen kann. Da das Freilichtmuseum sehr realitätsnah sein will, bekommt man als Besucher auch sofort einen Rang. Dort ist man nämlich nichts weiter als ein Knecht. Das hat jedoch nur symbolischen Charakter. Niemand braucht Angst zu haben herumkommandiert zu werden.

Wer von dem großen Wikingerdorf sehr beeindruckt ist kann natürlich länger als einen Tag bleiben. Im Dorf selbst darf man als Besucher leider nicht übernachten. Doch in unmittelbarer Nähe zum Dorf befinden sich einige kostengünstige Schlafmöglichkeiten.

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